Erkennen. Erleben. Gestalten.

Lernen, wie Coaching wirklich funktioniert.

Eine einjährige systemische Coaching-Ausbildung für Menschen, die professionell mit anderen arbeiten wollen und mehr suchen als eine Sammlung von Methoden.

Wir verbinden Systemtheorie und systemisches Coaching mit einem fundierten Verständnis von Neurodiversität.

Und wir gestalten die Ausbildung selbst so, wie wir systemisches Coaching verstehen: aufmerksam, flexibel, auf Augenhöhe und orientiert an dem, was tatsächlich gebraucht wird.

Nach erfolgreichem Abschluss besteht die Möglichkeit, bei der European Coaching Association die Lizenzen „Systemischer Coach“ und „Coach für Neurodiversität“ zu erwerben.

Dr. Antje Heyer und Diane Wood im Gespräch – systemische Coaching-Ausbildung im Sinnreich Wendland

310

Unterrichtseinheiten

6

Präsenzmodule über ein Jahr

8–12

Teilnehmer:innen

Sinnreich

Lernort im Wendland – zwischen Hamburg, Berlin und Hannover

Wir haben ein Curriculum. Aber wir arbeiten es nicht ab.

Natürlich gibt es ein Curriculum. Es enthält die Inhalte, die eine fundierte systemische Coaching-Ausbildung braucht. Die Inhalte werden vollständig vermittelt.

Aber nicht in einer festgelegten Reihenfolge. Denn ein Mensch, der ins Coaching kommt, hält sich schließlich auch nicht an unseren Seminarplan.

Ein Klient bringt etwas mit. Wir hören zu. Wir nehmen wahr. Wir bilden Hypothesen. Wir prüfen sie. Wir reagieren auf das, was tatsächlich auftaucht.

Genau so lernen Sie bei uns.

Zu Beginn jedes Moduls fragen wir: Was hat Sie seit dem letzten Mal beschäftigt? Welche Fragen sind entstanden? Was ist in Ihrer Praxis passiert? Was haben Sie erlebt? Was aus dem letzten Modul klingt noch nach? Was haben Sie gelesen und nicht verstanden?

Dann schauen wir, welche Inhalte aus unserem Curriculum dazu passen. Und daraus entsteht der konkrete Lernprozess.

Das bedeutet nicht, dass wir planlos arbeiten. Im Gegenteil. Wir behalten den Überblick über das gesamte Curriculum und stellen sicher, dass die erforderlichen Inhalte vermittelt werden. Nur eben nicht sklavisch in der Reihenfolge, die irgendein Lehrplan vorgibt.

Das ist kein Baukastensystem.

Kein Modul ist bei uns einfach austauschbar. Die Ausbildung ist als Gesamtprozess angelegt.

Die Gruppe entwickelt sich. Die Teilnehmer:innen verändern ihre Perspektiven. Erfahrungen aus einem Modul wirken im nächsten weiter. Eine Frage, die am Donnerstag entstanden ist, kann am Freitag wieder auftauchen. Eine Situation aus Modul zwei kann in Modul vier plötzlich theoretisch verständlich werden.

Das kann man nicht sinnvoll in einzelne, voneinander unabhängige Wochenendseminare zerlegen.

Deshalb ist unser Ausbildungskonzept auf ein Jahr angelegt. Nicht, weil sechs Module besser aussehen als vier. Sondern weil Entwicklung Zeit braucht.

Lernen am lebenden Objekt.

Ein Teilnehmer bringt einen Fall aus seiner Praxis mit:

„Ich konnte mit meinem Klienten keine Zielvereinbarung treffen.“

Dann sprechen wir über Zielvereinbarungen. Vielleicht entsteht daraus ein Theorieimpuls. Vielleicht eine Gruppendiskussion. Vielleicht arbeiten wir direkt mit dem Fall. Vielleicht probieren mehrere Teilnehmer:innen unterschiedliche Vorgehensweisen aus.

Und anschließend gehen wir auf die Metaebene: Was ist hier eigentlich passiert? Welche systemischen Zusammenhänge waren sichtbar? Was hat funktioniert? Was nicht? Welche Haltung war erkennbar? Welche Intervention war sinnvoll – und warum?

So wechseln wir ständig zwischen Theorie und Praxis. Nicht erst Theorie. Dann irgendwann Anwendung. Sondern Theorie, wenn sie gebraucht wird. Praxis, wenn sie weiterhilft. Reflexion, wenn wir verstehen wollen, was gerade passiert ist.

Manchmal wird die Gruppe selbst zum Lerngegenstand.

Seminarsituation im Sinnreich Wendland: Teilnehmerin arbeitet am Flipchart

Das ist kein künstlich erzeugtes Gruppendynamikseminar. Wir wollen keine Gruppendynamik um ihrer selbst willen.

Aber eine Gruppe ist ein System. Natürlich passiert dort etwas. Menschen kommen mit unterschiedlichen Erwartungen, Wahrnehmungen und Kommunikationsstilen zusammen. Am Anfang kann es Reibung geben.

Menschen denken unterschiedlich. Manche denken in Bildern, andere in Zahlen und Strukturen. Manche sprechen schnell, andere brauchen Zeit. Manche hinterfragen alles. Manche beobachten erst einmal.

  • Was macht das mit mir?
  • Wie wirke ich auf andere?
  • Wie wird das, was ich sage, tatsächlich verstanden?
  • Was passiert, wenn mein Gegenüber völlig anders denkt als ich?
  • Und was tue ich, wenn ich etwas nicht auflösen kann?

Genau daraus wird gelernt. Die Gruppe entwickelt sich im Laufe des Jahres von einer Ansammlung unterschiedlicher Menschen zu einer echten Lerngruppe. Und irgendwann wird die Wehmut spürbar, dass dieses gemeinsame Jahr zu Ende geht. Auch das gehört dazu.

Systemtheorie nicht nur lernen. Systemisch denken lernen.

Lehrcoach im Gespräch während eines Ausbildungsmoduls im Sinnreich Wendland

Systemtheorie ist bei uns kein theoretischer Unterbau, den man irgendwann für die Prüfung braucht. Sie verändert den Blick auf Menschen und Situationen.

Wir fragen nicht nur: Was macht diese Person? Wir fragen auch:

  • In welchem Kontext passiert das?
  • Welche Beziehungen spielen eine Rolle?
  • Welche Erwartungen? Welche Rollen? Welche Regeln?
  • Welche Wechselwirkungen?
  • Was entsteht zwischen den Beteiligten?
  • Und was verändert sich, wenn sich ein Teil des Systems verändert?

Diese Perspektive ist die Grundlage unseres Coachings. Und sie verbindet sich bei uns mit einer zweiten Perspektive.

Systemtheorie × Neurodiversität

Neurodiversität ist bei uns kein Zusatzmodul, das irgendwo zwischen zwei andere Themen geschoben wird. Wir verbinden beides.

Denn Menschen sind nicht losgelöst von ihrer Umwelt zu verstehen. Unterschiedliche Wahrnehmungs- und Verarbeitungsweisen treffen auf Familien, Schulen, Arbeitsplätze, Organisationen, Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen.

Manches, was als persönliches Problem erscheint, entsteht erst im Zusammenspiel mit dem Umfeld. Und manches, was wie ein systemisches Problem aussieht, hat auch mit der individuellen Wahrnehmung und Verarbeitung zu tun.

Beides gleichzeitig sehen zu können, ist für uns eine wesentliche Kompetenz.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Menschen auf Diagnosen zu reduzieren. Eine Diagnose kann etwas erklären. Sie erklärt nie den ganzen Menschen.

Wir wollen Coaches ausbilden, die neugierig bleiben, Widersprüche aushalten und nicht vorschnell entscheiden müssen, „was jemand ist“. Die bessere Frage ist oft: Wie ist das entstanden?

Zwei fachliche Perspektiven. Zwei mögliche ECA-Lizenzen.

Unsere Ausbildung verbindet systemisches Coaching und Neurodiversität so, dass Sie nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit haben, bei der European Coaching Association zwei Lizenzen zu erwerben:

  • Systemischer Coach
  • Coach für Neurodiversität

Das ist für uns keine Ansammlung von zwei Zertifikaten. Die beiden Perspektiven gehören fachlich zusammen.

Systemisches Denken hilft, Kontext und Wechselwirkungen zu verstehen. Neurodiversität hilft, Unterschiede in Wahrnehmung, Denken, Kommunikation und Verarbeitung ernst zu nehmen. Coaching bringt beides in einen konkreten Prozess mit einem Menschen.

ECA-Urkunde: Coaching Institut im Sinnreich als anerkanntes Lehrinstitut für Systemisches Coaching mit Schwerpunkt Neurodiversität

Die Ausbildung ist von der European Coaching Association (ECA) anerkannt.

Selbsterfahrung ist bei uns kein Programmpunkt.

Natürlich lernen Sie Methoden. Aber irgendwann muss die Frage kommen: Was passiert eigentlich mit mir, wenn ich diese Methode anwende?

Was löst ein Klient in mir aus? Was passiert, wenn jemand weint? Wenn mich jemand irritiert? Wenn ich glaube, die Lösung zu kennen? Wenn jemand ein Problem schildert, das in mir selbst etwas anstößt?

Genau hier wird Selbsterfahrung professionell relevant. Ein Coach muss mitfühlen können, ohne vom Problem des Klienten vereinnahmt zu werden. Er muss eigene Trigger kennen. Eigene Muster. Eigene Grenzen. Und er muss merken, wenn etwas beim Klienten eigentlich gerade gar nichts mit dem Klienten zu tun hat, sondern mit ihm selbst.

Deshalb entstehen viele dieser Erfahrungen bei uns nicht in einer eigens dafür angesetzten Übung. Sie entstehen ganz nebenbei. In der Gruppe. In Gesprächen. In Irritationen. In Konflikten. In dem, was jemand erzählt. Und dann schauen wir gemeinsam hin.

Ein Jahr Coaching in einer Gruppe.

Vielleicht ist das die treffendste Beschreibung unserer Ausbildung. Denn wir versuchen nicht nur, systemisches Coaching zu erklären. Wir versuchen, es vorzuleben.

Wir sind als Lehrcoaches nicht diejenigen, die immer alles wissen. Manchmal sagen wir: Das wissen wir gerade nicht. Das müssen wir nachlesen. Manchmal sagen wir: Wir haben eine Idee. Aber das heißt nicht, dass sie Ihre Lösung ist.

Sie sollen nicht unseren Coachingstil kopieren. Sie sollen Ihren eigenen entwickeln. Wir geben Möglichkeiten vor. Sie entscheiden, was zu Ihnen passt.

Mit welchen Menschen möchten Sie arbeiten? In welchem Setting? Mit welchen Methoden? Zu welchem Preis? Was ist Ihr Stil? Was entspricht Ihnen? Das müssen Sie selbst herausfinden.

Die drei Lehrcoaches Eberhard Bohrisch, Dr. Antje Heyer und Diane Wood im Garten des Sinnreich Wendland
Systemische Arbeit im Sinnreich Wendland
Systemische Arbeit im Sinnreich Wendland
Komplexität in der Beratung kann und darf Spaß machen

Struktur lernen. Sich später nicht an Struktur festhalten müssen.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Am Anfang gibt Struktur Sicherheit. Sie lernen Modelle, Methoden, Gesprächsführung, systemische Konzepte und verschiedene Möglichkeiten, einen Coachingprozess zu gestalten.

Aber ein guter Coach sitzt später nicht vor einem Klienten und überlegt verzweifelt, welche Methode aus Modul drei jetzt dran ist. Er nimmt wahr. Er denkt. Er spürt. Er bildet Hypothesen. Er entscheidet. Und manchmal entscheidet er sich dafür, nichts zu tun.

Unser Ziel ist deshalb nicht, dass Sie möglichst viele Methoden kennen. Unser Ziel ist, dass Sie irgendwann sicher genug sind, sie situativ auszuwählen. Oder sie wegzulassen.

Was Sie nach einem Jahr können sollen

  • Sie können Ihre Haltung klar benennen und zunehmend selbstverständlich leben.
  • Sie können komplexe Situationen auseinandernehmen.
  • Sie können systemische Zusammenhänge erkennen.
  • Sie können unterschiedliche Perspektiven gleichzeitig halten.
  • Sie können neurodiversitätssensibel arbeiten, ohne Menschen auf Diagnosen zu reduzieren.
  • Sie können methodisch sicher arbeiten, ohne sich an Methoden festzuhalten.
  • Sie können dem Klienten seinen Lösungsraum lassen.
  • Sie können Ambivalenz und offene Punkte aushalten.
  • Und Sie können auch dann präsent bleiben, wenn es gerade keine Lösung gibt.

Vielleicht ist das eine der wichtigsten Kompetenzen eines Coaches: Nicht immer zu wissen, was zu tun ist. Und trotzdem nicht nervös zu werden.

Die Lehrcoaches Dr. Antje Heyer, Eberhard Bohrisch und Diane Wood im Garten des Sinnreich Wendland

Drei Lehrcoaches. Mehr als fünf Jahrzehnte Coaching-Erfahrung.

Bis auf Weiteres begleiten Sie drei Lehrcoaches durch die Ausbildung: Eberhard Bohrisch, Dr. Antje Heyer und Diane Wood.
Eberhard Bohrisch ist 86 Jahre alt und blickt auf mehr als 55 Jahre Coaching-Erfahrung zurück.

Er hat den Grundstein für die heutige Ausbildung gelegt und das Ausbildungskonzept über viele Jahre entwickelt und bereits seit mehr als 20 Jahren erfolgreich in dieser Form praktiziert.
Antje und Diane haben diese Ausbildung übernommen.
Wir haben sie nicht neu erfunden.

Wir haben sie geerbt, weitergeführt und um einen für uns wesentlichen Bereich erweitert: Neurodiversität.
Damit treffen jahrzehntelange Coachingpraxis, systemisches Denken und aktuelle Perspektiven auf Neurodiversität aufeinander.

Eberhard Bohrisch – Lehrcoach mit mehr als 55 Jahren Coaching-Erfahrung

Eberhard Bohrisch

Eberhard bringt einen Erfahrungsschatz ein, den man nicht aus einem Buch lernen kann. Was bleibt nach Jahrzehnten Coaching? Was funktioniert wirklich? Was verändert sich? Was ist Methode – und was ist Haltung?

Darüber lässt sich sprechen. Noch besser ist es, jemanden dabei zu haben, der es über Jahrzehnte erlebt hat.

Und wenn Eberhard irgendwann aufhört?

Das sagen wir lieber gleich. Eberhard behält sich vor, aus Alters- oder gesundheitlichen Gründen jederzeit in den Ruhestand zu gehen. Das kann auch während eines laufenden Ausbildungskurses passieren.

Für die Ausbildung bedeutet das keinen Bruch. Antje Heyer und Diane Wood übernehmen die Ausbildung nahtlos und führen sie gemeinsam weiter. Das Konzept und die Verantwortung für die Ausbildung bleiben bestehen.

Eberhards möglicher Rückzug ist deshalb kein Risiko für den Ausbildungsgang, sondern eine Frage des richtigen Zeitpunkts für ihn persönlich.

Dr. Antje Heyer – Lehrcoach, Coaching Institut im Sinnreich

Antje Heyer arbeitet seit 2013 als Coach und Beraterin. Ihr Schwerpunkt: hochsensible, hoch- und vielbegabte Persönlichkeitsanteile in einen stimmigen Lebensentwurf zu integrieren. Sie ist selbst hochbegabt und hochsensibel und hat unter anderem in Paris, Berlin, Köln, Bangalore, Den Haag und New York gelebt.

Sie coacht besonders gern Menschen, die sich anders fühlen als alle anderen: Querdenker, Idealistinnen, Visionäre. Menschen, die jede Konvention hinterfragen, ohne jede über Bord zu werfen. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Wendland.

Diane Wood – Lehrcoach, Coaching Institut im Sinnreich

Diane Wood begegnet allen Facetten des Lebens mit offenen Armen. Als deutsch-britische Doppelstaatlerin bringt sie Weltoffenheit mit, als frühere Torhüterin die Ruhe, wenn es darauf ankommt. Ihr Erfahrungsschatz reicht von der teamorientierten Führungskraft über die unternehmerisch denkende Betriebswirtin und Gastronomin bis zur sozial orientierten Menschenbegleiterin.

Ihre Klientinnen und Klienten schätzen ihre herzliche Empathie und ihre Loyalität, mit der sich auch die sensibelsten Themen offen besprechen lassen. Diane liebt ihre Heimatstadt Düsseldorf und lebt heute gern im Wendland.

Für wen ist diese Ausbildung gedacht?

Für Menschen, die professionell mit Menschen arbeiten wollen.

  • Für Coaches.
  • Für Berater:innen.
  • Für Führungskräfte.
  • Für Therapeut:innen und Pädagog:innen.
  • Für Menschen aus Organisationen und anderen Feldern, in denen es nicht reicht, Menschen einfach nur „anzuleiten“.

Vor allem aber für Menschen, die bereit sind, sich selbst einzubringen. Die sich gerne reflektieren. Die keine Scheu davor haben, auch einmal nicht weiterzuwissen. Die mitdenken wollen. Die nicht einfach ein Zertifikat sammeln möchten. Die sich wirklich mit ihrer eigenen Haltung auseinandersetzen wollen. Und die aushalten können, dass nicht jedes Problem sofort eine Lösung braucht.

Für wen ist sie nicht gedacht?

  • Für Menschen, die hauptsächlich ein Zertifikat brauchen.
  • Für Menschen, die sechs Wochenenden absitzen und anschließend möglichst viele Methoden auflisten möchten.
  • Für Menschen, die erwarten, dass wir ihnen sagen, wie Coaching „richtig“ geht.
  • Und für Menschen, die mit Komplexität möglichst schnell fertig werden wollen.

Dafür ist diese Ausbildung zu lebendig. Und wahrscheinlich zu anstrengend.

Was Teilnehmer:innen überrascht

Am Anfang ist es für viele ungewohnt, dass wir relativ offen in die Module gehen. Wir wissen sehr genau, was theoretisch vermittelt werden muss. Aber wir wissen nicht am Donnerstagmorgen exakt, wo wir am Sonntagabend stehen werden. Das entscheidet sich auch mit der Gruppe.

Das kann zunächst verunsichern. Denn weniger vorgegebenes Programm bedeutet nicht weniger Arbeit. Oft ist das Gegenteil der Fall. Je weniger wir vorgeben, desto dichter wird die Arbeit. Und desto mehr müssen die Teilnehmer:innen selbst denken. Das ist gewollt.

Was Teilnehmer:innen am Ende sagen

„Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet.“

„Es war lebensverändernd.“

Das hören wir häufiger. Und wir glauben, dass der Grund dafür nicht darin liegt, dass wir besonders spektakuläre Methoden vermitteln. Sondern darin, dass Menschen im Laufe dieses Jahres etwas über sich selbst, über andere Menschen und über ihre eigene professionelle Haltung verstehen, was vorher nur theoretisch vorhanden war.

Luftbild des Rundlingsdorfs Lübeln im Wendland – Lernort Sinnreich Wendland

Der Lernort: Sinnreich Wendland

Die Ausbildung findet im Sinnreich Wendland statt. Nicht in einem Seminarhotel, in dem man morgens anreist und nachmittags wieder verschwindet.

Die Teilnehmer:innen leben während der Module gemeinsam an einem Ort. Sie essen zusammen. Sie sprechen miteinander. Sie haben Zeit. Sie kommen aus ihrem normalen Alltag heraus. Und das ist Teil des Konzepts.

Denn manches, was im Seminar passiert, ist nach Ende des Seminartages noch lange nicht abgeschlossen. Eine Frage arbeitet weiter. Eine Irritation. Eine Erkenntnis. Ein Gespräch. Am nächsten Morgen kann genau das wieder wichtig sein. Der Ort schafft dafür den Rahmen.

Das Sinnreich liegt im Rundlingsdorf Lübeln bei Küsten im Wendland – gut erreichbar aus Hamburg, Berlin und Hannover, und doch weit genug weg vom Alltag. Zur Anfahrt

Luftbild des Rundlingsdorfs Lübeln mit dem Sinnreich Wendland
Systemische Arbeit im Sinnreich Wendland
Systemische Arbeit im Sinnreich Wendland
Komplexität in der Beratung kann und darf Spaß machen

Die Ausbildung auf einen Blick

  • Systemische Coaching-Ausbildung mit Schwerpunkt Neurodiversität
  • Ein Jahr · 6 Präsenzmodule · 310 Unterrichtseinheiten
  • 8–12 Teilnehmer:innen
  • Drei Lehrcoaches: Eberhard Bohrisch, Dr. Antje Heyer und Diane Wood
  • Systemisches Coaching und Systemtheorie
  • Neurodiversität als integrierter Schwerpunkt
  • Intensive Selbsterfahrung
  • Praxisorientiertes und selbstorganisiertes Lernen
  • European Coaching Association: Möglichkeit zum Erwerb der Lizenzen „Systemischer Coach“ und „Coach für Neurodiversität“
  • Lernort Sinnreich Wendland

Investition:

€ 4.900,–

für die Ausbildung.

Unterkunft und Vollpension:
499 Euro pro Präsenzmodul

Termine und Ablauf der Präsenzmodule

Die sechs Präsenzmodule finden an verlängerten Wochenenden statt – jeweils Donnerstag (12 Uhr) bis Sonntag (13 Uhr) im Sinnreich Wendland, Lübeln 10, 29482 Küsten.

Der nächste Kurs startet voraussichtlich im Februar 2027. Geplante Termine: 18.–21.02.2027 · 27.–30.05.2027 · 22.–25.07.2027 · 23.–26.09.2027 · 25.–28.11.2027 · 20.–23.01.2028.

Wie setzen sich die 310 Unterrichtseinheiten zusammen?

  • 6 praxisintensive Präsenzmodule an verlängerten Wochenenden (210 UE)
  • Fallarbeit, Literaturstudium und Peer Group (50 UE)
  • Selbsterfahrung „Coach the Coach“ (50 UE) – optional buchbar zu einem Vorzugspreis oder als extern erworbene Leistung

1 UE = 45 Minuten.

Welche Voraussetzungen sollten Sie mitbringen?

  • Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in einem relevanten Arbeitsfeld
  • Nachweis psychosozialer Grundkenntnisse (Beratungskompetenz)
  • Die Möglichkeit, bereits eigene Coaching-Klienten zu betreuen
  • Ein persönliches Vorgespräch mit einem der Lehrcoaches
  • Vertragsunterzeichnung für den Ausbildungsweg

Wie sieht der Abschluss aus?

Drei praxisorientierte schriftliche Arbeiten: Ihre eigene Coaching-Konzeption, die Evaluation eines von Ihnen begleiteten Coaching-Falles und eine Abschlussarbeit zu einem Thema Ihrer Wahl. Dazu ein Abschlusskolloquium mit Ihrer Ausbildungsgruppe – Austausch auf Augenhöhe und wertvolle Reflexion.

Ist die Ausbildung zertifiziert?

Die Ausbildung folgt den Standards der European Coaching Association (ECA). Nach erfolgreichem Abschluss können Sie sich bei der ECA als „Systemischer Coach“ und als „Coach für Neurodiversität“ lizenzieren lassen. Unseres Wissens ist sie die einzige einjährige zertifizierte Präsenzausbildung mit Schwerpunkt Neurodiversität im deutschsprachigen Raum.

Was diese Ausbildung letztlich ausmacht

Wir können Ihnen nicht versprechen, dass Sie nach einem Jahr auf jede Coachingfrage eine Antwort haben. Das wäre auch kein gutes Ziel. Wir wollen etwas anderes.

  • Dass Sie komplexe Situationen aushalten können.
  • Dass Sie nicht vorschnell vereinfachen.
  • Dass Sie Ihre eigene Wahrnehmung ernst nehmen, ohne sie für die Wahrheit zu halten.
  • Dass Sie unterschiedliche Perspektiven nebeneinander stehen lassen können.
  • Dass Sie Ihre Haltung nicht nur kennen, sondern leben.
  • Dass Sie einem anderen Menschen zutrauen, seine eigene Lösung zu finden.

Und dass Sie dabei präsent bleiben. Auch wenn es schwierig wird. Auch wenn es keine schnelle Lösung gibt. Auch wenn Sie selbst nicht wissen, wie es weitergeht.

Das ist für uns systemisches Coaching. Und deshalb ist auch unsere Ausbildung so aufgebaut. Nicht als sechs voneinander unabhängige Module. Sondern als ein Jahr gemeinsamer Entwicklung.

Sie suchen keine Ausbildung, in der Sie einfach ein Curriculum abarbeiten?

Dann lernen Sie uns kennen.

In einem persönlichen Klärungsgespräch sprechen wir darüber, was Sie suchen, was Sie mitbringen und ob unsere Art zu lernen und zu arbeiten zu Ihnen passt. Nicht jede:r passt zu uns. Das ist auch in Ordnung.

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